Clubsport-Slalom und -Cross-Slalom

Rhythmus sowie das Gefühl für Fahrzeug und Geschwindigkeit sind wichtige Eigenschaften, die ein Slalom-Fahrer mitbringen muss. Bei dieser Sportart geht es darum, möglichst schnell und fehlerfrei das Auto durch einen mit Pylonen abgesteckten Parcour zu manövrieren. Dabei ist höchste Achtsamkeit geboten, denn bereits kleine Unaufmerksamkeiten können zum Verlust einer Podestplatzierung führen.

Einzeln starten die Fahrer in den Parcour. Schon allein das Verschieben oder Umwerfen einer Pylone kann mit Zeitstrafen geahndet werden. Vor den zwei bis drei Wertungsläufen dürfen die Piloten einen Trainingsdurchgang auf der max. 1.000 Meter langen Strecke absolvieren. Im Parcour gilt es dann einzelne Pylonen im Slalom zu umwedeln, während Gassen durchfahren werden müssen. Neben dem reinen Slalom um die Hütchen müssen auch halbe und ganze Wendungen fehlerfrei absolviert werden.

Neben dem Clubsport-Slalom gibt es den Cross-Slalom, der als Offroad-Variante des Clubsport-Slaloms bezeichnet werden kann. Er unterscheidet sich vom Clubsport-Slalom hinsichtlich der Strecke dahingehend, dass mind. 70 % aus losem Untergrund bestehen müssen. Hinsichtlich der Läufe und Wertungskriterien gibt es keine Unterschiede.

Für junge Nachwuchsfahrer bietet sich beim Slalom-Sport der Slalom Youngster Cup als Einsteigersport an.

 

Die bei den Veranstaltungen geltenden Regelwerke sind HIER zu finden.

Slalom für Einsteiger

Autofahren mit 15 – beim ADAC Slalom Youngster Cup ist das möglich. Mit diesem Angebot will der ADAC Nordbayern e.V. den Übergang vom Jugendkart- in den Automobilsport fließend gestalten. Dafür werden zwei Opel Corsa gestellt, die den Teilnehmern bei den Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

In einem Einführungslehrgang erhalten die Teilnehmer, die das erste Mal am Slalom Youngster Cup teilnehmen, eine Einweisung in die Fahrzeugausstattung und die Bedienelemente der Fahrzeuge. Außerdem werden auch gleich die korrekte Gurt-, Sitz- und Lenkradposition vermittelt. Dann geht es auch schon an die Praxis: Anfahren, Rückwärtsfahren, Schalten und Vollbremsung.

Nach bestandenem Einführungslehrgang ist eine Teilnahme am Sichtungslehrgang Pflicht. Dort werden die Inhalte des Einführungslehrgangs wiederholt und dann die ersten Slalom-Parcours gefahren. Nach erfolgreicher Teilnahme dürfen die Fahrer an den Veranstaltungen des Slalom Youngster Cups teilnehmen.

Die Veranstaltungen bestehen aus einem Trainingslauf sowie zwei Wertungsläufen. Gestartet wird in zwei Klassen: "Einsteiger" und "Rookies". Dadurch dass alle Teilnehmer dieselben Fahrzeuge nutzen, ist eine direkte Vergleichbarkeit des fahrerischen Könnens gegeben.

Wenn Sie am ADAC Slalom Youngster Cup teilnehmen möchten, erhalten Sie hier weiterführende Informationen.