ADAC Expertendialog

Fakten & Infos rund um Mobilität

ADAC Expertendialog

Fakten & Infos rund um die Mobilität

Im ADAC Expertendialog setzen sich die ADAC Mobilitätsexperten mit aktuellen Verkehrsthemen auseinander und formulieren dabei Anregungen für kommunale Verwaltungen und Entscheider. Der Expertendialog erscheint halbjährlich und erläutert kurz und übersichtlich z.B. Studienergebnisse oder Best Practices und enthält Empfehlungen des ADAC.

  • Chancen und Herausforderungen von KI-Anwendungen in der Mobilität

    Künstliche Intelligenz (KI) ist der Megatrend der Digitalisierung. Ihre große Stärke ist das Erkennen von Mustern und Zusammenhängen in riesigen, unstrukturierten Datenmengen, z. B. Texten oder Bildern. Einmal gelernt, kann KI diese Muster und Zusammenhänge auf neue Eingangsdaten anwenden, Informationen extrahieren und klassifizieren oder neue Ausgangsdaten generieren. Bürokratische Hemmnisse, heterogene Zuständigkeiten, zu viele Schnittstellen lassen sich überwinden! Digitalisierung gewinnt an Dynamik – wir sollten sie in unserem Sinn nutzen und gestalten. Die technischen Möglichkeiten stehen bereit. Künstliche Intelligenz und digitale Datenräume erleichtern es ungemein, riesige, auch nicht perfekte Datenmengen zu erschließen und zu nutzen. Der Einsatz lohnt sich, für bessere Mobilität, für die Menschen, für Ihre Kommune.

    Ausgabe 29 / 1-2026

  • PKW als integraler Bestandteil mobiler Vielfalt

    Das Auto spielt für die Mobilität vieler Menschen heute eine zentrale Rolle und obwohl die Fahrleistung der Pkw sinkt, nimmt ihr Bestand auch in den meisten Städten zu. Lassen sich Wünsche nach Umgestaltung des öffentlichen Raums, mehr Rad- und Fußverkehr, weniger Lärm, höherer Verkehrssicherheit sowie guter Erreichbarkeit mit und ohne Auto vereinbaren?
    Seien wir ehrlich: Das Auto wird auch zukünftig in der kommunalen Mobili-tät relevant bleiben. Doch hier sollte die Anerkennung von Perspektiven und Fakten nicht enden. 
    Weniger Autoverkehr ist möglich, wenn das Mobilitätsangebot insgesamt stimmt. Dieser Expertendialog soll zum Austausch darüber anregen, wie eine Veränderung kommunaler Verkehrsplanung auch mit dem Auto gelingen kann – als gemeinsames Projekt für Anwohner und mobile Menschen.

    Ausgabe 28 / 2-2025

  • Junge Menschen und ihr Mobilitätsverhalten

    Wer heute die Mobilität kommunal oder regional plant, muss die Zukunft im Blick haben. Daher ist es von besonderem Interesse, wie junge Menschen im Alltag unterwegs sind und zukünftig unterwegs sein wollen. Denn Sie werden lange mit den Veränderungen von Infrastruktur und Mobilitätskonzepten leben, die jetzt gestaltet werden. Der ADAC hat Jugendliche und junge Erwachsene befragt, welche Bedeutung das Auto für sie hat, wie häufig sie den ÖPNV nutzen und wie der E-Scooter beurteilt wird. Entscheiden sich junge Menschen für den Führerschein – trotz hoher Kosten? Die Ergebnisse zeigen: Für die meisten sind der Führerschein und der Besitz eines Autos attraktiv. Beim ÖPNV gehen die Meinungen auseinander und die E-Scooter-Nutzung ist keine Frage von Alter und Geschlecht.
    Diese und weitere Erkenntnisse haben wir für Sie im beiliegenden ADAC Expertendialog zusammengestellt. 
    Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre und hoffen, dass Sie die abgeleiteten Empfehlungen berücksichtigen können, um die Mobilität in Ihrer Kommune erfolgreich weiterzuentwickeln.

    Ausgabe 27 / 1-2025

  • Herausforderungen für das kommunale Mobilitätsmanagement

    Viele Kommunen sind unterwegs zu nachhaltiger Mobilität und mehr Lebensqualität. Steigendes Verkehrsaufkommen, Unfälle, Verdichtung der Bebauung oder Klimaschutz sind dabei besondere Herausforderungen. Kommunales Mobilitätsmanagement bietet ein strukturiertes Vorgehen und neue Ansätze. Im Kern geht es um die Frage, wie sich (Nah-)Mobilität nachhaltiger gestalten lässt – mit mehr Vielfalt und weniger Kfz-Verkehr. Die Antworten werden je nach Größe, Struktur und Topografie der Kommunen unterschiedlich ausfallen. Ein Schlüssel zum Erfolg besteht darin, die Menschen für Veränderungen zu gewinnen.
    Ergebnisse aus ADAC Umfragen helfen, die Motive der Verkehrsmittelwahl zu verstehen und für verschiedene Wegezwecke geeignete Lösungen zu entwickeln. Kommunales Mobilitätsmanagement lebt von den Menschen, die es entwickeln und umsetzen. Mobilitätsmanager müssen oft mit begrenzten Budgets und komplexen Interessenkonflikten klarkommen. Kein leichter Job, weshalb Austausch und Vernetzung guttun. Das sieht auch die ADAC Stiftung so. Mehr dazu gibt es in dieser Ausgabe des Expertendialogs.

    Ausgabe 26 / 2-2024

  • Was Dresden besser macht als andere Städte

    Wie zufrieden sind die Menschen mit dem Mobilitätsangebot in den 15 größten deutschen Städten? Dieser Frage ist der ADAC nachgegangen und hat dazu mehr als 9.000 Interviews zu verschiedenen Aspekten der persönlichen Mobilität geführt. Im Fokus des ADAC Monitors 2024 „Mobil in der Stadt“ standen die Angebote für Pkw-Fahrer, ÖPNV-Nutzer, Radfahrer und Fußgänger in deutschen Großstädten. Befragt wurden sowohl Einwohner der Städte als auch Einpendler und Besucher. Zugleich wurde ein Vergleich mit den Zufriedenheitswerten aus der Befragung von 2017 gezogen.
    Die relevanten Ergebnisse haben wir für Sie im beiliegenden ADAC Expertendialog zusammengestellt. Bei Interesse finden Sie dort Hinweise auf das weitergehende Internetangebot. Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre und hoffen, dass Sie die abgeleiteten Empfehlungen berücksichtigen können, um die Mobilität in Ihrer Kommune erfolgreich weiterzuentwickeln.

    Ausgabe 25 / 1-2024

  • Zukunftsfähige Konzepte für Kommunen, die alle bewegen

    Mobilität, Verkehr, Energie und Antriebe verändern sich. Es lässt sich trefflich diskutieren, ob diese Veränderungen im Verkehrssystem als Wandel oder Wende eingeordnet werden. Einigkeit dürfte darüber bestehen, dass die Umstellung auf alternative Antriebe und Energien, aber auch die Stärkung von Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr beschleunigt werden müssen. Die kommunale Verkehrs- und Stadtplanung hat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich dieser Wandel erfolgreich gestalten lässt. Nachhaltige und zukunftsfähige Konzepte für Kommunen, die die Mobilität der Menschen nicht einschränken, stehen im Fokus dieser Ausgabe.
    Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre 

    Ausgabe 24 / 2-2023

  • Lösungsansätze für den PKW-, Liefer- und Radverkehr

    Nichts ist so beständig wie der Wandel. Eine Stadt, die attraktiv und lebenswert sein will, muss sich verändern können. Der Schlüsselfaktor für die städtische Mobilität und die Umgestaltung urbanen Stadtraums ist das Parken. Stadt- und Verkehrsplaner müssen Wünsche von Autofahrern, Radfahrern und Anwohnern unter einen Hut bringen und dabei auch den Anforderungen von Besuchern und Einpendlern gerecht werden. Parkraumkonzepte sind deshalb ganzheitlich zu entwickeln und nicht auf das Auto zu reduzieren. 
    Wir sollten uns trauen, das Parken neu zu denken und innovative Ideen mit den Stadtbewohnern auszuprobieren. Es ist wichtig, in der Zukunft flexibler mit der knappen Ressource Parkraum umzugehen. Es ist Zeit zum Umparken!

    Ausgabe 22 / 2-2022

  • Anforderungen von Fußgängern an die Infrastruktur

    Das Zufußgehen ist die einzige Art der Fortbewegung, die jederzeit und überall möglich ist. Als fester Bestandteil unseres Alltags umfasst es nicht nur die Fortbewegung von A nach B, sondern viele weitere Aspekte. Für bestimmte Personengruppen hat das Zufußgehen eine besondere Relevanz. Für Kinder bedeutet es einen Gewinn an Freiheit, wenn Wege eigenständig zurückgelegt werden können. Zudem fördert es die Entwicklung ihrer Verkehrskompetenz. Bei Senioren trägt das Zufußgehen zur Aufrechterhaltung der Mobilität in einer Lebensphase bei, die oft von gesundheitlichen Einschränkungen geprägt ist. 
    Die spezifischen Anforderungen von Fußgängern an die Infrastruktur finden Sie in dieser Ausgabe. Die Empfehlungen des Clubs für die Planung von Fußwegen haben wir für Sie auf der letzten Seite zusammengetragen. 

    Ausgabe 21 / 1-2022

  • Infrastrukturvoraussetzungen für den Wechsel auf klimaneutrale Antriebe schaffen

    In der 20. Ausgabe des Expertendialogs stellen wir eine ADAC Studie vor, in der die Nutzerbedürfnisse einerseits und die Umsetzungsplanungen der Kommunen andererseits untersucht wurden. Für Verbraucher ist eine Lademöglichkeit zu Hause die Voraussetzung für Elektromobilität. Wohnungsnahe öffentliche Ladepunkte fehlen vielerorts und die Ausstattung genügt oftmals nicht den Nutzeransprüchen.
    Die Kommunen priorisieren bei der Infrastruktur daher die Elektromobilität vor Wasserstoff, während Erdgas (CNG) als Kraftstoff an Bedeutung verliert.

    Ausgabe 20 / 2-2021

  • Autofreie Stadt(t)räume

    Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen, Bevölkerungsdichte und Verkehr nehmen zu. Die Bedürfnisse von Bewohnern, Besuchern, Gewerbetreibenden, Pendlern sowie des Wirtschaftsverkehrs sind vielfältig. Dazu zählen sichere und ruhige Straßen, Räume für Erholung und Begegnung, hohe Luftqualität, attraktive Einkaufs-, Gastronomie- und Kulturangebote.
    Emissionsarme Autos werden die Zukunft prägen, doch Platzprobleme lösen sie nicht. Deshalb werden zunehmend autoreduzierte Konzepte für Innenstädte und Wohnquartiere diskutiert. Sind sie die Lösung?
    Die in dieser Ausgabe vorgestellten Projekte zeigen, dass Verbote zu kurz gedacht sind und ein intensiver Beteiligungsprozess für die Akzeptanz notwendig ist. In Pilotprojekten können Bedarfe aufgenommen und Mitgestaltung ermöglicht werden. Wie eine gute Partizipation aussehen sollte, lesen Sie in den abschließenden Empfehlungen.

    Ausgabe 19 / 1-2021

  • Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander

    Radfahren weckt Emotionen – zu allererst die Freude der Radfahrer an der Fortbewegung selbst, aber eben auch unter den Verkehrsteilnehmern. Im aktuellen ADAC Monitor „Mobil in der Stadt“ wird das Verhalten der Radfahrer durch Autofahrer und Fußgänger eher negativ beurteilt. Umgekehrt war ein Viertel der Radfahrer mit dem Verhalten der Autofahrer unzufrieden. Für diese Konflikte allein die Radfahrer verantwortlich zu machen, wäre zu einfach und falsch. Schließlich belasten starke Flächenkonkurrenzen oder unzureichende Infrastruktur das Klima zwischen Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern zusätzlich. 
    Kommunen könnten mit Kampagnen für mehr Verständnis der Verkehrsteilnehmer untereinander und weniger Rechthaberei sorgen. Mehr denn je ist auch gegenseitige Rücksichtnahme gefragt, bei der Fehler anderer Verkehrsteilnehmer einkalkuliert und korrigiert werden können.
    Ohne eine moderne und sichere Verkehrsinfrastruktur geht es aber nicht. Wo dabei angesetzt werden kann, haben wir in diesem Expertendialog zusammengestellt.

    Ausgabe 13 / 1-2018

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