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Nürnberg Digital Festival

mit vielen neuen 
Veranstaltungsformaten

Nürnberg Digital Festival

Der ADAC unterstützt mit innovativen Veranstaltungsformaten

Das Nürnberg Digital Festival ist eine jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe der digitalen Community für die gesamte Metropolregion Nürnberg. Seit 2012 vernetzt sie Menschen und Organisationen aus Wirtschaft, Technologie, Bildung und Kultur zu den zentralen Themen der Digitalisierung.

Der ADAC beteiligt sich seit 2019 als Sponsor mit innovativen und neuen Veranstaltungenformaten an diesem Event.

A.M.P. - ADAC Mobility Practice

Es hat uns sehr gefreut, dass wir trotz der nach wie vor angespannten Situation rund um das Coronavirus, in diesem Jahr auch wieder Teil des  Nürnberg Digital Festivals  sein konnten.

Das "A.M.P. -  Der Amplifier für gute Mobilitätsideen!" am 19. Juli 2021 war voller Eindrücke, Vorträgen und Diskussionsmöglichkeiten zu praktischen, digitalen Mobilitätsansätzen aus den Bereichen:

  • Data Driven Mobility
  • Smart Mass-Transportation
  • Rethinking Mobility

Neue Ideen aber auch praktische Services für unsere Mobilität erreichen uns fast täglich, ganz gleich ob wir zu Fuß, mit dem Fahrrad, den Öffentlichen oder dem Auto unterwegs sind. Je nach eigener Mobilitätspräferenz nehmen wir diese Angebote an oder sortieren sie aus.

Eins dürfte dabei unstrittig sein: Digitale Tools können dabei helfen die verschiedenen Mobilitätsformen miteinander zu vernetzen und für sich individuell zu optimieren. Doch was ist theoretisch möglich und wie sieht das in der Praxis aus?

Gemeinsam mit Partnern und Unternehmen aus verschiedenen Bereichen hat der ADAC Nordbayern Lösungsansätze in Themenblöcken zur digitalen Mobilität vorgestellt und diskutiert. Im Fokus standen Data Driven Mobility, Smart Mass-Transportation und Rethinking Mobility. „Wir wollen eine große Plattform über alle Verkehrsträger hinweg bieten, denn nur gemeinsam können wir den Herausforderungen des Mobilitätswandels begegnen“, so Jürgen Hildebrandt, Leiter Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern.

Im ersten Slot Data Driven Mobility ging Dieter Busse vom ADAC e.V. auf die aktuell Entwicklung der Datenvernetzung moderner Fahrzeuge ein und zeigte die Chancen und Risiken auf. So fordert der ADAC in diesem Zusammenhang eine Erhöhung der Datentransparenz und Datensicherheit, die über die gesamte Fahrzeuglebensdauer gewährleistet werden muss. Manfred Heiss (MyAutoData GmbH) plant in diesem Kontext einen cloud-basierten, digitalen Datentresor und auch Oliver Huth von SAP betonte in seinem Vortrag die Bedeutung der Anonymisierung von Mobilitätsdaten.

Im Bereich Smart Mass Transportation gaben Ronja Hoffmann und Nina Wieland (VAG) am Beispiel der App NürnbergMOBIL einen Einblick in die userzentrierte App-Entwicklung – von der Analyse des Bedarfs bis hin zum Protoyping und anschließendem Feldtest. „Nach dem Feldtest wollten sich 88 Prozent der Teilnehmer die App gleich herunterladen“, so die Referentinnen, was zeigt wie wichtig eine frühzeitige Integration der Nutzer sein kann. Über eine neue Mobilitätslösung am Beispiel automatisierter Kleinbusse im Rahmen des Projekts Shuttle-Region Oberbayern berichtete Frank Hunsicker (Nuts One GmbH). „Die Technologie kann zu einem wichtigen Bestandteil der Verkehrswende werden“, so Hunsicker in seinem Vortrag. Hierfür gilt es unter anderem die Testräume auszuweiten und die aufwendigen Genehmigungsprozesse zu verschlanken.

Chris Bayerlein erläuterte in einem Interview mit Andreas Fehr (insertEFFECT) eindrucksvoll die Herausforderungen mit denen sich mobilitätseingeschränkte Personengruppen im Alltag häufig konfrontiert sehen und arbeitet im Projekt route:able gemeinsam an Lösungen für eine barrierefreie Mobilität.

Im letzten Themenkomplex Rethinking Mobility gab Frank M. Rinderknecht (Rinspeed AG) einen Einblick in sein Konzept mobiler Paketstationen. Diese haben das Potential nicht nur die Logistik effizienter zu gestalten, sondern auch den Lieferverkehr zu reduzieren. Aus wissenschaftlicher Perspektive zeigten Daniela Uhlmann und Prof. Dr. Harald Kripke von der TH Nürnberg die Möglichkeiten, die der Einsatz von Virtual Reality in der Mobilitätsforschung bietet. So können unter anderem mit Zeit- und Kostenersparnis die Wirkungen von Umbaumaßnahmen in der Infrastruktur überprüft werden.

Im Abschlussvortrag stellte der Philosoph Michael Sloth die Frage:„Why do we move at all?“ Eine Erkenntnis dabei: Qualität ist bei der Mobilität meist wichtiger als Quantität und jede(r) sollte ich selbst mehr nach „warum möchte ich mich bewegen“ als „wie möchte ich mich bewegen“ fragen.

Connected Car – das vernetzte Fahrzeug

Dieter Busse ging in seinem Bericht auf die aktuelle Entwicklung der Datenvernetzung moderner Fahrzeuge ein und fragt sich:
- welche Chancen und auch Risiken bestehen hierbei?
- welche (neuen) Markteilnehmer treten in dem Umfeld vernetzter Fahrzeuge überhaupt in Erscheinung?
und wie geht der ADAC als Verbraucherschützer und in der Pannenhilfe mit dieser Thematik um?

Dieter Busse

Dieter Busse ist 1971 in Wolfratshausen geboren, verheiratet und Vater einer 9jährigen Tochter. 
Als Diplom-Wirtschaftsingenieur hat er nach dem Studium zunächst als Unternehmensberater für die Metall- und Elektroindustrie-Branche und danach in der Energieversorgungsbranche gearbeitet. Spezialisiert hat er sich dort auf die Restrukturierung von Aufbau- und Ablauforganisation.
Seit 2014 arbeitet er in der ADAC Zentrale in München, im Ressort Helfen. Aktuell als „Referent Prozess- und Projektmanagement“ und ist u. a. für das Projekt Connected Car im ADAC verantwortlich

"An meiner Position reizt mich, dass wir in unserem Fachbereich stets unterschiedliche Projekte oder Themen bearbeiten, die den ADAC in Richtung Zukunft entwickeln bzw. verändern. Teil dieses Veränderungsprozesses zu sein, ist meine persönliche Motivation"

MAUD - Der digitale Datentresor zur Selbstverwaltung und Nutzung von Daten rund um’s Auto

Mobilität beginnt beim Verbraucher!

Die Vermarktung von Fahrzeug- und Mobilitätsdaten ist ein lukratives Geschäft für Fahrzeughersteller und Datenhändler. McKinsey schätzt alleine den Wert der Daten von vernetzten Fahrzeugen auf $450 - $750 Milliarden in den kommenden Jahren. Die Autofahrer profitieren davon meist nur wenig oder gar nicht. In dem Vortrag soll dargestellt werden wie MyAutoData (MAUD) das mit einem cloud-basierten, digitalen Datentresor für Autofahrer ändern will und zugleich Automobil- und automobilnahen Unternehmen, Marktforschern und Kommunen mit einem neuartigen C2B Marktplatz dabei hilft Kundenbedürfnisse, wie -verhalten rechtssicher und in Echtzeit direkt vom Verbraucher abzufragen und darüberhinaus durch den Direktvertrieb von Produkten/Services ohne Werbekosten zu profitieren.

Manfred Heiss

Manfred Heiss ist Gründer und Geschäftsführer der MyAutoData GmbH. Er hat in seiner langjährigen, internationalen beruflichen Laufbahn große Software- und Automobilprojekte für namhafte Konzerne, wie BMW und Oracle, geleitet und war dabei in Ländern wie den USA, Brasilien, Südafrika und Singapur ansässig. Daneben ist er auch als Autor für die Stiftung Datenschutz tätig. Seine Vision ist es den Autofahrern auf dieser Welt dabei zu helfen von ihren Daten zu profitieren und einen Paradigmenwechsel im Automotive Ökosystem einzuleiten wo der Endverbraucher am Steuer sitzt. Falls mal ein wenig Zeit bleibt spielt Manfred gerne Golf oder dreht eine Runde auf dem Motorrad. Außerdem setzt er sich für den Schutz von Tieren ein. Manfred ist verheiratet und hat einen Sohn der mit seiner Familie in den USA lebt.

Daten First. Öl Second. Wie sich dank Digitalisierung Perspektiven auf Mobilität verändern

Daten spielen im Mobilitätssektor eine immer wichtigere Rolle. In diesem Vortrag werden Perspektiven aufgezeigt, wie Unternehmen neue Daten in ihre Wertschöpfungskette einfließen lassen oder die bestehenden Daten in neuen Prozessen direkt oder indirekt monetisieren. Das Thema Gamifikation wird eine Rolle spielen, um das Mobilitätsverhalten- und erfahrung von Mitarbeitern und Kunden neu zu belegen.

Oliver Huth

Global Senior Director, Product Innovation - SAP Data Warehouse, SAP SE

Weit weg, aber doch ganz nah - wie Corona uns nicht von kundenzentrierter App-Entwicklung abhalten konnte

Stell dir vor, du möchtest eine Mobilitäts-App entwickeln, ganz nah an den zukünftigen Nutzer*innen. Und auf einmal heißt es: Kontakte und Mobilität auf das Mindeste reduzieren. 2019 starteten wir mit dem großen Ziel: “NürnbergMOBIL”, eine nutzerzentrierte Mobilitäts-App für Nürnberg. Der Projekt-Plan sieht regelmäßige Usability-Tests mit Nürnberger*innen vor. Aus dem “Tester*innen einladen” wird ein “Testen auf Distanz”. Aus dem “Fahrt ÖPNV!” ein “Nutzt unser Bike Sharing Angebot”, im Freien versteht sich. Wir geben euch einen Einblick über unsere neue App NürnbergMOBIL und mit welchen Methoden unser User Experience Design-Koffer im letzten Jahr gefüllt war.

Ronja Hoffmann

Ronja Hoffmann arbeitet in der Projektleitung für die neue Mobilitätsapp der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft und koordiniert vor allem deren kundenzentrierte Entwicklung. Als studierte Medienethikerin mit einem Zwischenstopp beim ZOLLHOF ist sie in der Abteilung Marketing gut aufgehoben und will ein Produkt entwickeln, welches gut verstanden und daher gut genutzt wird. Der ÖPNV muss zukünftig noch attraktiver werden und der Schlüssel hierzu liegt unter anderem in der Digitalisierung seiner Services.

Nina Wieland

Nina Wieland (Dipl.-Ing. (FH)) beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Gestaltung und Konzeption von Benutzeroberflächen. Bei der in Nürnberg ansässigen Firma insertEFFECT new mobility führt sie das User Experience-Team mit dem Ziel, einfach bedienbare und modern gestaltete digitale Anwendungen zu entwerfen. Seit der Mitarbeit an der DB Tickets-App 2011 liegt der Fokus vor allem auf Apps aus der Mobilitätsbranche. Dazu zählen sowohl Carsharing-, Bikesharing- als auch multimodale Mobility-as-a-Service-Apps.

Autonome Mini-Busse: Ein Praxisbericht über die Funktionsweise und Erkenntnisse bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen

Automatisiertes Fahren ist derzeit eines der zentralen Themen in der Mobilitätsbranche. Insbesondere selbstfahrende Kleinbusse als Ergänzung und Bereicherung des öffentlichen Verkehrs können einerseits Areale erschließen und andererseits die berühmte „letzte Meile“ zwischen Haustür und Haltestelle schließen. Sie bieten das Potenzial, die alltägliche Mobilität zu revolutionieren, die Abhängigkeiten vom eigenen Auto zu verringern, die Probleme in Folge des demographischen Wandels zumindest teilweise abzumildern, und nicht zuletzt die Aufenthaltsqualität in Metropolen wie in ländlichen Räumen zu verbessern. Frank Hunsicker, Projektleiter bei Nuts One, berichtet aus der Praxis von Projekten mit automatisierten Shuttles und den spezifischen Herausforderungen durch unterschiedliche Nutzungskontexte an den jeweiligen Einsatzorten. Er fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und wirft einen Blick in die Zukunft.

Frank Hunsicker

Frank Hunsicker ist Senior-Projektleiter bei der Nuts One GmbH in Berlin, die sich als Labor für neue Mobilität mit den Schwerpunkten Mobilitätsforschung, Wasserstoffmobilität und automatisiertes Fahren versteht. Er leitete mehrere Pilotprojekte mit automatisierten Shuttles in den letzten Jahren; zurzeit hat Nuts One im Rahmen des Vorhabens „Shuttle-Modellregion Oberfranken“ die Gesamtkoordination als Projektbüro inne. Von 2010 bis 2019 war Hunsicker am Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) für verschiedene Themengebiete verantwortlich, unter anderem für Mobilität im ländlichen Raum und ab 2016 für automatisiertes Fahren. Davor war er bei der Deutschen  Bahn AG als Verkehrsplaner und Marktanalyst tätig

Erfahrungsbericht barrierefreies Reisen & Projektvorstellung route:able

Mobilitätseingeschränkte Personengruppen stehen im Alltag häufig vor unüberwindbaren Hindernissen wie Treppen, Kanten, nicht funktionierenden Aufzügen. Der Abbau solcher Barrieren für Mobilität im öffentlichen Raum und im ÖPNV ist eine wichtige Gestaltungsaufgabe für nachhaltige Mobilität. Digitale Informationen zur Barrierefreiheit einer Route von Tür zu Tür sind jedoch in aller Regel nicht flächendeckend und zuverlässig verfügbar. Christian Bayerlein berichtet über seine Erfahrungen der barrierefreien Reisegestaltung und berichtet über das Projekt route:able in dem er gemeinsam mit einem wunderbaren Team an Löungen für die barrierefreie Mobilität arbeitet.

Chris Bayerlein

Christian ist Webentwickler, Trekki, Reisefan und politischer Aktivist. Er kämpft nicht nur für die Rechte behinderter Menschen, z. B. für bessere Barrierefreiheit oder das Recht, in der Gemeinschaft zu leben, sondern entwickelt auch mit dem wunderbaren Team von route:able Lösungen für die barrierefreie Mobilität.
Mehr zu seiner Person findet Ihr hier

CitySnap – Mobile Paketstationen für nachhaltige Auslieferungen

Der weltweite Online-Handel - vor Covid-19 mit einem jährlichen Wachstum von ungefähr vier Prozent prognostiziert - ist in den vergangenen acht Monaten explodiert. Waren- und Paketvolumen aus dem eCommerce haben sich drastisch erhöht. Ein Ende des exponentiellen Wachstums ist nicht abzusehen. Diese aussergewöhnliche Situation verlangt nach neuen und innovativen Zustelllösungen - und dies am liebsten kontaktlos, hygienisch und damit extrem kundenfreundlich. Mit modular aufgebauten Lieferfahrzeugen, die unter anderem mobile Packstationen selbstständig verteilen, abstellen und wieder einsammeln, stellt die Schweizer Konzeptschmiede RINSPEEDein spannendes Logistikkonzept vor.

Frank M. Rinderknecht

Frank M. Rinderknecht gilt als der Schweizer Autovisionär und ist Gründer und Chief Executive Officer der RINSPEED AG

  • Geboren am 24. November 1955 in Zürich, Schweizer Bürger
  • Naturwissenschaftliches Gymnasium Zürich mit Abschluss Matura C im 1975
  • Auslandsaufenthalt in Los Angeles, Kalifornien im 1975 und 1976
  • Maschinenbaustudium an der ETH in Zürich im 1976
  • Beginn des Importes von Sonnendächer („Sunroofs“) aus den USA im 1977 neben dem Studium
  • Gründung der RINSPEED AG in 1979
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
  • Hobbys: Nautik, Computer, Reisen
  • Familie: Tochter Jenna Carla (geboren 1992)

Virtual Reality in der Mobilitätsforschung - Zukunftsvision oder Planungswerkzeug?"

Der Einsatz von Simulatoren in der Fußgänger- und Radverkehrsplanung"

Virtual Reality (VR) und entsprechende Simulatoren ermöglichen es Straßen und Plätze im Labor virtuell zu begehen bzw. zu befahren. Dabei können unterschiedliche Einflussfaktoren wie beispielsweise die Verkehrsführung gezielt variiert und die Auswirkungen auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer unter Laborbedingungen untersucht werden. Dieser Vortrag gibt einen kurzen Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten: Von den VR-Modellen über die Technik bis hin zu einer kleinen Demo.

Daniela Ullmann

Daniela Ullmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungsbereich „Intelligente Verkehrsplanung“ am Nuremberg Campus Of Technology (NCT) der TH Nürnberg. Sie studierte Geographie und Verkehrsingenieurwesen und arbeitet seit 2018 an unterschiedlichen Forschungsprojekten im Bereich der Nahmobilität mit. Im Rahmen ihrer Promotion untersucht sie verkehrliche und städtebauliche Einflussfaktoren im Radverkehr und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit Virtual-Reality-Simulationen und deren Anwendung in der Verkehrsplanung. 

Prof. Dr.-Ing. Harald Kipke

Prof. Dr.-Ing. Harald Kipke (62) ist Inhaber der Forschungsprofessur „Intelligente Verkehrsplanung“ an der Technischen Hochschule Nürnberg - Nuremberg Campus Of Technology (NCT). Er studierte Bauingenieurwesen an der TU München und promovierte dort auf dem Gebiet der städtischen Planungsmethodik. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Wirtschaft und einer Professur für Verkehrssystemtechnik und Verkehrsmanagement an der Hochschule Bochum wurde er 2001 an die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg berufen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Verkehrsnachfrageanalyse, der Nahmobilität sowie im Bereich der Auswirkungen neuer Mobilitätsformen. Er ist darüber hinaus Initiator des 2013 eingerichteten interdisziplinären Master-Studiengangs „Urbane Mobilität (Verkehrsingenieurwesen)“ an der TH Nürnberg. Neben seiner Forschungstätigkeit beschäftigt sich Prof. Kipke auch mit technik-philosophischen Fragen der Mobilitätsausübung.

Understanding Mobility - „Why do we move at all?“

Vortrag auf Englisch!

Mobilität – der globale Verkehr ist einer der größten Schuldigen in Bezug auf CO2- und NOx-Emissionen. Es wird versucht, verschiedene technologische Lösungen zu finden, um dieses Problem zu lösen, Elektroautos, öffentliche Verkehrsmittel usw. Aber was wäre, wenn es hier und jetzt eine Lösung gäbe, die die effektivste wäre? Was, wenn - “the first move towards sustainable mobility, is not to move at all”?

Karl Michael Sloth

Karl Michael Sloth, ist 50 Jahre alt, verheiratet und Vater von 5 Kindern. Ursprünglich aus Dänemark, verbringt er dennoch die Hälfte seiner Zeit im schönen Nürnberg. Seinen Master in praktischer Philosophie hat er an der Universität Kopenhagen gemacht und kann zudem auf 25 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie zurückblicken. Karl Michael ist tief fasziniert von allem was uns körperlich und seelisch bewegt weshalb sich auch sein philosophischer Schwerpunkt rund um die Frage „Warum bewegen wir uns wirklich?“ dreht. Gerade zu diesen Themen ist er ständig in neue Projekte zur Mobilität und Nachhaltigkeit der Zukunft eingebunden wobei dabei der Mensch für ihn immer im Mittelpunkt steht.

Jürgen Hildebrandt und Andreas Fehr führten euch vor Ort gemeinsam durch das Programm.
Isabelle Pfister war eure Moderatorin auf den digitalen Kanälen.

Jürgen Hildebrandt hat nach seinem Studium zum Bauingenieur im Verkehrswesen zunächst mehrere Jahre als Projektingenieur für Verkehrsplanung und -steuerung gearbeitet, bevor er sich 2005 dem Thema Unfallanalytik in einem Sachverständigenbüro in Nürnberg widmete.

2008 wechselte er zum ADAC Nordbayern e.V. und verantwortet dort als Abteilungsleiter des Bereichs Verkehr, Technik & Umwelt unter anderem sämtliche Themen rund um die Verkehrspolitik, Verkehrssicherheit aber auch Fahrzeugtechnik.
Er ist als beliebter Ansprechpartner in regionalen und überregionalen Mobilitätsnetzwerken aktiv. Insbesondere Innovationen für Mobilität, neue Verkehrskonzepte und umweltfreundliche Mobilität sind Schwerpunkte, für die er sich begeistert und für deren Umsetzung sowie Weiterentwicklung einsetzt.

Mitgründer Coworking Nürnberg, We-Creation.Rocks (Freelance) & Lead Mobility Experience Designer bei insertEFFECT GmbH.

Sein Herz schlägt für exzellente Services, die überraschen und begeistern. Dies wird auch in seinem beruflichen Werdegang sichtbar. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter und einem internationalen Studium der angewandten Freizeitwissenschaft an der Hochschule Bremen, war Andreas Fehr in Fürth als Freizeit- und Tourismusberater sowie Citymanager tätig. Dabei entwickelte er unter anderem digitale Dienstleistungen, die das Erleben einer Stadt prägen.

Heute gestaltet er in co-kreativen Prozessen die neue Mobilität von Städten und fungiert zudem seit Mitte 2018 als Scrum-Master in Mobilitätsprojekten. Als Mitgründer des Coworking Space Nürnberg befasst er sich außerdem seit 2011 intensiv mit der Wirkung von kreativen Räumen und kooperativer Arbeitskultur.

Sales & Marketing bei insertEFFECT GmbH

Noch während ihres Masterstudiums in Internationaler BWL hat Isabelle ihre Begeisterung für Nachhaltigkeitsthemen aller Art entdeckt. Nach einem einjährigen Trainee-Programm in einem Umweltmanagementunternehmen mit Fokus auf Marketing und Kommunikation im Bereich der Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft, widmet sie sich nun bei insertEFFECT ihrer Herzensangelegenheit: Menschen für nachhaltiges und zukunftsfähiges Verhalten in ihrem Alltag zu begeistern. Und was wäre da ein besserer Ansatzpunkt als die Mobilität? Denn schließlich bewegen wir uns alle tagtäglich von A nach B, um unser Leben zu gestalten.
Durch Weiterbildungen im Bereich der Kommunikation und der Umweltpsychologie möchte Isabelle die Vorzüge und Chancen nachhaltiger und moderner Lösungen in den Vordergrund stellen und Städte und ihre Bürger*innen auf die Reise in eine lebenswerte Zukunft mitnehmen.

Ein großer Dank auch an unseren Partner und Unterstützer insertEFFECT, den Expert*innen für digitale Mobilität.

www.inserteffect.com

Aufgrund der Corona Pandemie war uns 2020 eine Teilnahme mit einer vergleichbaren Veranstaltung leider nicht möglich

Im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals (#nuedigital) hat der ADAC am Dienstag den 16. Juli 2019 erstmalig das ADAC-Mobility-BarCamp im Museum für Kommunikation in Nürnberg ausgerichtet.

In dem innovativen und offenen Format konnten die Teilnehmer ihre persönlichen Ideen und Vorschläge für die Mobilität der Zukunft diskutieren. Egal ob Experte oder Laie, ÖPNV-Enthusiast oder Auto-Fan, jeder war willkommen seine Ideen zu vorzustellen und sich anschließend mit anderen darüber auszutauschen. Ein weiteres Highlight war der E-Kickroller-Parcours, auf dem die BarCamper ihre Mobilität sportlich unter Beweis stellen konnten.

Um das Publikum auf das AMBC einzustimmen gab es zu Beginn mehrere spannende Keynotes, unter anderem vom Chief Digital Officer des ADAC, Gerrit Pohl, der per Skype zugeschaltet war sowie von Gerald Vollnhals dem Geschäftsführer des Spin-Offs Schaeffler BIO-Hybrid GmbH. Nach diesen ersten Anregungen für Themen rund um neue Mobilitätskonzepte, ging der Ball anschließend ans Publikum. Von dort gab es zahlreiche Vorschläge für die einzelnen Sessions, die in verschiedenen Räumen des Museums für Kommunikation stattfanden.

Die Themenbreite auf dem BarCamp reichte von der Frage, ob es einen Spitzencluster für Mikro Mobilität braucht, bis hin zu digitalen Mobilitätsplattformen und der nachhaltigen Mobilität. Auch zur zukünftigen Ausrichtung des Gelben Engels entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Die Ergebnisse der einzelnen Sessions wurden abschließend zusammengefasst, so dass sich alle Beteiligten mit viel Input für die Mobilität der Zukunft auf den Heimweg machten

Und wer noch mehr wollte, hat dies mit dem Smart Mobility Jam aus dem Mobility Track am nächsten Tag verknüpft.

Video zur Veranstaltung

Ein herzliches Dankeschön an unsere Partner:

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